Neues aus der Klinikseelsorge

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Was Deiner Seele GUT tut

Podcast-Klinikseelsorge-047-Die_4x3-magischen_Worte

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"Ich liebe Dich!" - das sind die magischen drei Worte - der Liebe, der Lebendigkeit und des Lebens.
Was ist jedoch am Ende des Lebens. Besonders dann, wenn man den anderen so liebt, dass man ihn nicht gehen lassen will, obgleich er schon gleich mit einem Fuss weg ist.
Liebe ohne Freiheit gibt es nicht.

Podcast-Klinikseelsorge-046-Der_Lohn_des_Ehrenamts_Gruene_Damen-3v3

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045-INTERVIEW MIT DEM ÖKUMENISCHEN BESUCHSDIENST (GRÜNE DAMEN / GRÜNE HERREN) TEIL 3/3Aus dem InhaltBesuchsdienst ist eine Bereicherung für die Ehrenamtlichen, die sie mit nach Hause nehmen …Die Dankbarkeit der Patienten, dass man zugehört hat, ist ein großer LohnGrüne Damen und Herren sind ein kirchl. Angebot. Wie weit spielt Kirche oder Glaube eine Rolle?Es ist ein BESUCHS-Dienst, das entspannt. Und gerade diejenigen, welche am Anfang sehr abweisend waren – sind im Verlauf des Gespräches die Interessiertesten – eine häufige Erfahrung…Sehr hohe Akzeptanz: In 18 Jahren nur zwei mal weggeschickt.Ökum. Besuchsdienst und andere Religionen – Hier kann der Besuchsdienst zum Vermittler werden(C) Stefanhund.comhttps://www.stefanhund.com AB AUGUST/SEPTEMBER 2018 WIR ES WIEDER EINEN AUSBILDUNGSKURS „GRÜNE DAMEN/HERREN“ GEBEN. WENN SIE INTERESSE HABEN, RUFEN SIE BITTE DIE KOLLEGINNEN EINFACH AN: Klinikum Darmstadt GmbHKatholische Klinikseelsorge – 06151 – 107 – 5640Evangelische Klinikseelsorge – 06151 – 107 -5641

Podcast-Klinikseelsorge-044-Ein_Ehrenamt_was_weiterbringt_Gruene_Damen_und_Herren_2v3

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044-INTERVIEW MIT DEM ÖKUMENISCHEN BESUCHSDIENST (GRÜNE DAMEN / GRÜNE HERREN) TEIL 2/3Aus dem InhaltFrau Schweitzer sieht deutlich höheren Bedarf bei den Patienten, allerdings braucht das auch mehr Ehrenamtliche. Ein neuer Besuchsdienst-Kurs wird im September 2018 starten.Dr. Meuser: Die Ausbildung ist sehr gut, hat ihn selbst auch weitergebracht. Aber es ist immer Ehrenamt, Freiwilligendienst.Welches war für Sie das bedrückendste Gespräch?Bedrückend ist, wenn das „danach“ eines zu entlassenden Patienten nicht klar oder gar hoffnungslos ist. Hier besteht die Möglichkeit den Sozialen Dienst direkt anzusprechen. Bedrückend ist auch, wenn keiner mehr zum Besuch kommt … Manche der Gespräche gehen auch nach. Die Hauptamtlichen im Besuchsdienst stehen jedoch als weitere Ansprechpartner bereit. Positiv: dass ich Menschen Hilfe geben kann. Viele können mit ihrer Familie über best. Sachen nicht reden.Jeder Mensch hat seine eigene Wahrheit. Der Besuchsdienst belässt jeden bei seiner Wahrheit.Insgesamt ist dieses ehrenamtliche Engagement sehr positiv – und man lernt viele Dinge neu...  (C) Stefanhund.comhttps://www.stefanhund.com AB AUGUST/SEPTEMBER 2018 WIR ES WIEDER EINEN AUSBILDUNGSKURS „GRÜNE DAMEN/HERREN“ GEBEN. WENN SIE INTERESSE HABEN, RUFEN SIE BITTE DIE KOLLEGInnEN EINFACH AN: Klinikum Darmstadt GmbHKatholische Klinikseelsorge – 06151 – 107 – 5640Evangelische Klinikseelsorge – 06151 – 107 -5641

Podcast-Klinikseelsorge-043-Gruene-Damen_und_Herren-Oekumenischer-Besuchsdienst_im_Gespraech-1v3

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Die 'Grünen Damen" und "Grünen Herren" ist die landläufige Bezeichnung für die gut qualifizierten und motivierten Ehrenamtlichen im Ökumenischen Besuchsdienst. Mit Frau Schweitzer und Herrn Dr. Meuser ist Stefan Hund im Gespräch und läßt sich für die Hörerinnen und Hörer des Podcastes diese wichtige Aufgabe vorstellen. Ein herzliches Dankeschön an alle hier Engagierten. (C) Stefanhund.comhttps://www.stefanhund.comAb August / September 2018 gibt es wieder einen Kurs für den ökumenischen Besuchsdienst.Wenn Sie sich nach diesem Podcast noch mehr für die ehrenamtliche Arbeit interessieren, rufen Sie bitte meine Kolleginnen an: Klinikseelsorge am Klinikum Darmstadt GmbH - 06151-107-evangelisch: - 5641katholisch: - 5640

Podcast-Klinikseelsorge-042-Am_Anfang_steht_die_Auftrags-neu-klaerung

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WAS IST MEIN AUFTRAG?In diesem Jahr hatte ich in der Karwoche bis zum Osterdienstag das Notruf-Telefon der Klinikseelsorge. Wenn dieses klingelt, gerade in den Sonderzeiten wie Nachts oder am Wochenende ist es erst einmal wichtig zu klären, mit welchem Auftrag ich angefragt werde.Ist es ein Notfall – d.h. das Thema Sterben und Tod sind betroffen – oder ist es eine Situation, wo meine Kollegen oder ich auch am nächsten Tag kommen können.Hier müssen wir als Klinikseelsorger eine klare Linie ziehen, denn ein Ja zu einer Situation, wo wir dann vor Ort sind, bedeutet ein NEIN gegenüber einem anderen Patienten, wo wir nicht kommen können. Immerhin sind wir – in den Notzeiten – als Einzelne(r) für eine Großklinik und zwei mittlere Krankenhäuser, ein kirchliches Altersheim und ein Hospiz zuständig.Neben vielen professionellen Kompetenzen, einer Zugewandtheit zu den Menschen und einer eigenen Erdung – ist Gelassenheit in diesem Moment sehr wichtig… denn wir kommen schon in aufregende Situationen und dann ist es gut, wenn wir Ruhe und Klarheit anbieten können…. und dann ist auf einmal sehr viel möglich.In dieser Episode erzähle ich (wie Immer verfremdet) von zwei unterschiedlichen Einsätzen. Als Klinikseelsorger erleben wir auch am Einsatzort, dass es wichtig ist, dass wir da sind –  aber zwischen unserer Alarmierung und dem was wir konkret vorfinden, gibt es manchmal auch eine Auftragsverschiebung. Im ersten Fall wurde mir gesagt, dass der Patient mich braucht – nachher war es aber der Sohn, im zweiten Fall eine Mischung aus Patientin und Enkel… (C) stefanhund.comhttps://www.stefanhund.com.  (Foto: privat)

Podcast-Klinikseelsorge-041-Extrawurst_wenn_wir_kommen-Interview_Helga-Schmidtke-Sternenkinderzentrum-4v4

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WIE SIEHT DER EINSATZ RUND UM DIE STILLE GEBURT AUS?WENN WIR KOMMEN, WOLLEN WIR DIE EXTRAWURSTHelga Schmidtke erzählt, wie sie für einen Einsatz verständigt wird. Klar ist für sie, dass eine Familie im Fall der Fälle eine Vielzahl unterschiedlicher Professionen braucht. Hier ist ein gutes Netzwerk und auch die Zusammenarbeit mit der Klinikseelsorge wie auch den Bestattern und den Mitarbeitern des Friedhofsamtes wichtig. © Stefanhund.comhttps://www.stefanhund.com Kontakt:Helga Schmidtke,https://www.die-sternenkinderbestatterin.de(Foto: Privat)

Podcast-Klinikseelsorge-040-Frauen_trauern_anders-Maenner_auch-Interview_mit_Helga_Schmidtke-Sternenkinderzentrum-3v4

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FRAUEN TRAUERN ANDERS – MÄNNER AUCHHELGA SCHMIDTKE – INITIATORIN VOM STERNENKINDERZENTRUM ODENWALD E.V.In der Regel hat insbesondere der Mann auch keine Zeit zum Trauern, da er direkt wieder in den Job geht / gehen muss. Auf der anderen Seite, auch wenn auch grobschnittig gezeichnet, so Schmidtke, ist es der wichtige Beitrag des Mannes, um für die Familie zu sorgen. Das ist, so Helga Schmidtke, auch gerade seine Wertschätzung für die Frau auszudrücken – es ist nicht, wie ihr vielfach in der Arbeit mit Frauen begegnet, die ängstliche Vermutung, er würde sie jetzt nicht mehr lieben und wegrennen, im Gegenteil – es ist, so Schmidtke, ein Liebesbeweis.„Sexualität in der Trauerarbeit ist ein Riesenthema“. Natürlich kann und will Schmidtke nicht pauschalisieren, aber: „Männer machen ganz viel Trauerarbeit über die Sexualität, weil sie sich einfach nur so spüren können.“ Wenn Männer Trauer nicht spüren können, gehen sie, so Schmidtke über die Sexualität in die Trauerarbeit. In der Kommunikation mit den Frauen kommt es aber in diesem Moment zur größten Irritation: „Wir haben gerade unser Baby tot geboren und wie kann der jetzt an Sexualität denken…“ – Er denkt jetzt an nichts anderes. Schmidtke versteht das noch als eine viel tiefere, intensivere Kommunikation der Männer – und wahrscheinlich, so ihre Vermutung, können das die Frauen in diesem Moment gar nicht zulassen. In ihren Trauergruppen thematisiert sie das darum deutlich. Denn auf der anderen Seite, so ihre Erfahrung, ist ein Aspekt der Wahrnehmung bei den Frauen: Am Ende der lebensbejahenden Sexualität kommt ein totes Kind. Und in diese Situation will ich als Frau nicht mehr kommen… Hier mache ich „Prophylaxe“ und lasse erst mal keine Nähe zu. Das wiederum irritiert in der Kommunikation die Männer. Mehr noch, auch ich als Mann habe dazu beigetragen… was gleichzeitig noch mehr Abstand bedeutet. Daraus folgert Schmidtke: Auch Männer brauchen Begleitung – und das keinesfalls (!) von Frauen. Sie fordert mehr Männer in der Trauerarbeit und in der Unterstützung von Männern im Trauerprozess. In ihrem Sternenkinderzentrum ist monatlich ein Angebot von einem Mann nur für Männer – „und in dieser Zeit ist da frauenfreie Zone“. Letztlich ist das für Schmidtke ein Beitrag zum besseren Verständnis zwischen den Geschlechtern.Sternenkind – ohne Papa – Das kann viele Gründe haben, im Folgenden werden einige aufgezählt. Ein Teil, so ihre Erfahrung geht auch, weil sie schlichtweg von der Situation überfordert sind, es gibt aber auch Beziehungen, die gingen in der Schwangerschaft in die Brüche und jetzt, nach der stillen Geburt, kommt es wieder zu einer Annäherung, die für beide Partner Schwerstarbeit bedeuten. In der Regel ist der Focus nur auf den Müttern, aber zu Recht fragt Schmidtke, dass es da ja neben den Eltern möglicherweise noch viel mehr Beteiligte gibt, die sich auf das Kind gefreut haben. – Großeltern, Geschwister, Paten – auch sie sollten das Kind kennenlernen, um es verabschieden zu können. © Stefanhund.com – 2018https://www.stefanhund.com Kontakt:Helga Schmidtke,www.die-sternenkinderbestatterin.de(Foto: Privat)

Podcast-Klinikseelsorge-039-Da_fehlt_ein_Kind-Interview_mit_Helga_Schmidtke-Sternenkindzentrum-2v4

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EDE 3. FRAU ERLEBT DIE SITUATION, DASS EINE BEGONNENE SCHWANGERSCHAFT …Helga Schmidtke sagt, dass jede 3. Frau, mindestens einmal im Leben eine begonnene Schwangerschaft (Sie definiert Schwangerschaft mit dem Zeitpunkt der erfolgreichen Befruchtung) nicht wie erwartet mit einem lebenden Kind, was zwei Jahre und älter wird, beendet.In früheren Generationen wurde dies nicht thematisiert, das verändert sich aber langsam.Bisweilen werden unbewusst Erwartungen gegenüber dem älteren, nicht (mehr) lebenden, Geschwister auf mindestens ein jüngeres übertragen. Manchmal übernehmen Geschwisterkinder (unwissentlich), Aufgaben oder Funktionen des Älteren – das hat teilweise massive Folgen für das eigene Leben. Dies ist auch in Seelsorge und Coaching, so Stefan Hund, häufig auch Jahrzehnte später, ein Thema. Vermutbar oft auch erkennbar werden diese Konstellationen meist in einer Aufstellungsarbeit, so Hund. Hier kann in der persönlichen Zusammenarbeit geholfen werden, aber bis dahin sind schon viele schöne Jahre ins Land gegangen.  Auch die gesellschaftlichen und volkswirtschaftlichen Kosten dieser Tabuisierung sind nicht zu unterschätzen.Nach dem Verlust eines Kindes in der Schwangerschaft „ticken“ Männer und Frauen sehr unterschiedlich, so Schmidtke. Männer und Frauen trauern sehr unterschiedlich. Dabei kommt es häufig zu Kommunikationsproblemen, weil insbesondere die Männer nicht so trauern, wie es die Frauen erwarten. Während die Frauen, so die Schmidtke, sehr viel reden müssen, machen es die Männer oft mit sich selbst aus.  Die Männer müssen die Trauer im wahrsten Sinne des Wortes „verarbeiten“ – sie müssen was tun – wie „Holz hacken“. Männer muss man in Trauersituationen ins Handeln bringen, sie neigen sonst in die Betäubung zu gehen. Arbeit, Sport oder auch Alkohol. Schmidtke meint, dass es Männer oft gar nicht gelernt haben zu trauern. („Ein Indianer kennt keinen Schmerz“)- Dazu kommt, sie können es oftmals gar nicht zeigen – erst recht nicht unter Männern im beruflichen Kontext. © Stefanhund.com – 2018https://www.stefanhund.com Kontakt:Helga Schmidtkewww.die-sternenkinderbestatterin.de (Foto: Privat)

Podcast-Klinikseelsorge-038-Sternenkinderfamilien_eine_Arbeit_ins_Leben-Interview_mit_Helga_Schmidtke-1v4

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HELGA SCHMIDTKE, STERNENKINDZENTRUM ODENWALDTeil 1von 4:WER IST HELGA SCHMIDTKE, DIE FRAU HINTER DIESEM WICHTIGEN PROJEKT?Helga Schmidtke, Initiatorin und Leiterin des Sternenkinderzentrums an der hessischen Bergstraße.Die 45-jährige ist vom Grundberuf Krankenschwester. Vor 8 Jahren begann sie mit dieser Arbeit und hat heute vornehmlich „Sternenkinderfamilien“ im Blick. Persönlich bezeichnet sich die leuchtend Rothaarige als eine suchende und gerne lebende Person. „Diese Arbeit ist für mich ein Weg INS Leben.“ „der sie feiner getaktet für die kleineren Dinge des Lebens macht.“Am Anfang stand im Freundeskreis ein schwerstpflegebedürftiges Kind. Sie wurde angefragt zu helfen, sei spricht über das Für und Wider…- bis sie dann ins beruflich eiskalte Wasser sprang – Ihr Mann Michael trug diese Entscheidung in den unterschiedlichen Facetten mit, wie sie beschreibt. Den Anstoß zum Sternenkinderzentrum bekam sie dann in der Zusammenarbeit mit einer Sternenkind-Fotografin. Hierbei erlebte sie, dass ihre Arbeit für diese betreffenden Familien heilsam war und ist.Sternenkinder (alias Schmetterlings- oder Regenbogenkinder) sind Kinder, die entweder tot geboren werden oder kurz darauf sterben. Von einer „stillen Geburt“ wird gesprochen, wenn kein Kindsschrei zu hören ist. In aller Regel ist das auch für die betroffene Frau und ihr Umfeld eine emotional extrem belastende Situation.Schmidtke spricht die Änderung von 2013 im Personenstandsgesetz an. Geborene Kinder ab einem Gewicht von 500g müssen im Personenstandsregister erfasst und auch beerdigt werden – unter 500g – und das war ein Durchbruch: können die Geburten auf Antrag in diesem Register beurkundet und die geborenen Kinder bestattet werden. In der Regel wird diese Bestattung als Sammelbestattung über die entsprechende Klinik in Zusammenarbeit mit der Klinikseelsorge organisiert, alternativ kann hier bereits eine Zusammenarbeit mit dem Sternenkinderzentrum – von denen es in unterschiedlicher Ausprägung inzwischen eine Vielzahl in Deutschland gibt, begonnen werden.Kritisch sieht Schmidtke die sogenannte „3-Monats-Regel“ – erst dem Umfeld nach Ablauf dieser Frist etwas von der Schwangerschaft zu erzählen. Denn, so die zweifache Mutter, die Frau war schwanger, hat das werdende Kind verloren, kann aber mit niemandem darüber sprechen – zumal es auch im Vorfeld nicht kommuniziert worden ist. Und doch, man kann nicht nicht kommunizieren. © Stefanhund.com – 2018https://www.stefanhund.com Kontakt:Helga Schmidtke,https://www.die-sternenkinderbestatterin.de(Foto: Privat)

Podcast-Klinikseelsorge-037-Was_ware_wenn_ich_jetzt_gehe-Interview_mit_Sandra_Pfisterer-2v2

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WAS WÄRE, WENN ICH JETZT GEHE…Interview mit Sandra Pfisterer, Teil 2Unter dieser Fragestellung hat Sandra Pfisterer einen Ordner entwickelt, der gerade jüngere Menschen wieder ruhig schlafen lässt – und griffbereit ist, wenn es ernst wird.Den eigentlichen Ordner gibt es nur in ihren Workshops, bzw. die ihrer Kolleginnen und Kollegen, da hier gute Begleitung und der Gruppenprozess wichtig ist.Wir Sprechen über den Ordner, seine Entstehunggeschichte und die Person Sandra Pfisterer, die hiermit vielen Menschen eine große Hilfe ist.(Keine Rechtsberatung, keine Vertragsabschlüsse. REINE Beratung und Information)1. Vollmachten, Patientenverfügung, Testament, Organspendeausweis …2. Versicherungen, Verträge, Abos, Vereine, Konten, Sparbücher …3. Online-Nachlass, Socialmedia, Passwörter …4. Beerdigung und viele Infos rund um dieses Thema …(C) Stefanhund.comhttps://www.stefanhund.comKontakt:Sandra Pfistererwww.pfistar.deFoto: Privat

Über diesen Podcast

Eine Klinik ist ein Ort, an dem Menschen sich kaum freiwillig aufhalten. Viele haben einen geplanten Termin. Andere kommen als Notfall, bisweilen nach Alarmfahrt im Rettungswagen oder gar auf dem Luftweg mit dem Rettungshubschrauber eingeflogen. Dort angekommen, kümmern sich Ärzte und Pflegedienste bestmöglich um sie.

Ein Leiden „bringt“ sie dort hin. Wenn sie aber im Hospital sind, liegen sie, die meiste Zeit auf sich gestellt, in ihrem Krankenzimmer. Je nach Einschränkung oder auch (vermuteter) Diagnose und persönlicher Disposition treiben Schmerzen, die Stille und das Alleingelassensein mit ihnen Spielchen. Den begleitenden Angehörigen geht es bisweilen anders, aber nicht unbedingt besser.

Wer im Krankenhaus liegt, trifft in dieser Zeit den wichtigsten Menschen in seinem Leben: sich selbst. Bei diesem Treffen ist er auf seine „Bordmittel“ angewiesen, auf das was er in diesem Moment bei sich hat. Seine (Glaubens-)Überzeugungen, seine Wahrnehmung der Realität, sein Netzwerk und seine Hoffnungen. Dabei wird manchem auch schmerzlich bewusst, dass ein Klinikaufenthalt auch ein Wendepunkt und im ärgsten Fall auch ein Schlusspunkt im Leben sein kann.

Seit 2015 arbeite ich als evangelischer Pfarrer (in Teilzeit) in der Klinikseelsorge an einer hessischen Großklinik. Bei meinen arbeitstäglichen Patientengesprächen ist mir aufgefallen, dass viele Menschen, und gerade jene, mit denen ich lange und intensive Gespräche geführt habe, Podcasthörer sind.

Als Pfarrer habe ich alle 10 Jahre die Möglichkeit, für drei Monate mich anstatt dem Alltäglichen auf ein besonderes Projekt im Rahmen meiner Tätigkeit zu fokussieren. Das gab mir die Gelegenheit Podcasting von der Pike auf zu lernen und Wirklichkeit werden zu lassen - auch gegen alle Skepsis, die mir entgegen schlug.

Und doch erhielt ich auch Unterstützung durch das Zentrum für Seelsorge und Beratung (ZSB-EKHN), das Ev. Dekanat Darmstadt-Stadt und hier besonders durch Kantor Stefan Mann, der die Musik komponierte und einspielte.

Seit Oktober 2017 berichte ich aus der fiktiven „Hessen-Klinik“. Erzähle, verfremdet, von meinen Begegnungen - oder ich lade Interview-Gäste zu Themen ein, die mir in dieser Arbeit begegnen.

Das Thema „Klinikseelsorge“ klingt nicht wirklich sexy. Aber 2.100 Downloads ist ein Wort. Dahinter stehen viele Hörer, denen dieser Podcast weitergeholfen hat. Im Sinne von A. de Saint-Exupery habe ich sie mir vertraut gemacht. So entschied ich, dieses Angebot weiterhin verlässlich jeden zweiten Sonntag weiter anzubieten. Interessanterweise gibt es thematisch viele Berührungspunkte mit meiner freiberuflichen Tätigkeit als Schweige-Coach für Führungskräfte.

Zeitlich und finanziell sponsere ich seit Januar 2018 die jeweiligen Folgen aktuell mit meinem Coaching-Büro https://www.stefanhund.com.

Wenn Sie eine Anregung haben, lassen Sie es mich bitte über podcast-klinikseelsorge()stefanhund.com wissen.

Das Impressum auch zu diesem Podcast finden Sie hier: https://www.stefanhund.com/impressum
Datenschutz ist mir wichtig: Sie können diesen Podcast ohne Eingabe persönlicher Daten hören. Die Downloads werden rein statistisch erfasst mir zur Verfügung gestellt.

Mit meinem Podcast-Hoster PODIGEE habe ich einen DSGVO-konformen ADV-Vertrag abgeschlossen, worin er mir den DSGVO-konformen Umgang mit den anfallenden Daten bestätigt. Hier können Sie den Umgang der Daten bei Podigee nachlesen: https://www.podigee.com/de/about/privacy/

von und mit Stefan Hund

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