Neues aus der Klinikseelsorge

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Was Deiner Seele GUT tut

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010 Interview mit Michael Dechert, Dechert Bestattungen – Teil 4

In den vorherigen drei Folgen (P-K007-009) erzählte der Darmstädter Bestatter Michael Dechert im Gespräch mit Stefan Hund, dass viele ihre Bestattung im vorhinein regeln. Bei etwa der Hälfte seiner Kunden kommt der Erstkontakt erst mit der Situation des Todes. Dabei kommen viele auf Empfehlung und viele auf gute Erfahrung mit Dechert-Bestattungen in einer Generation davor. Weiterhin erzählt Dechert über das Projektmanagement Bestattung.

In der heutigen Folge sind die Stichworte:

  • Was darf in den Sarg?
  • Vor der Bestattung kontrolliert Michael Dechert noch mal alles, da in diesem Moment eine Unachtsamkeit nachhaltig wäre.
  • Musik bei der Bestattung
  • Fotos im Anschluss
  • Die Arbeit des Bestatters nach der Bestattung
  • Geht ein Bestatter privat zu einer Party – (K)ein Beruf wie jeder andere
  • Wie geht der Professionelle Bestatter privat mit einer Sterbe/Trauersituation um?
  • Bestatter ist ein schöner Beruf und einer mit Zukunft. Aber es bedarf guter Vorbereitung.

Wir danken herzlich für das Gespräch. Michael Dechert ist ein Mensch mit sehr viel Lebensfreude. Das bringt möglicherweise auch der Beruf mit sich, in dem man so viel schlimme Sachen sieht.

 

Kontakt: Michael Dechert

DECHERT Bestattungen
Inhaber: Markus und Michael Dechert

Ludwigshöhstraße 46 – 64285 Darmstadt

Telefon: 06151 / 96810
Telefax: 06151 / 968120

Internet: www.dechert-Bestattungen.de
E-Mail: info@dechert-bestattungen.de

(c) Stefanhund.com #Podcast-Pfarrer


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Über diesen Podcast

Eine Klinik ist ein Ort, an dem Menschen sich kaum freiwillig aufhalten. Viele haben einen geplanten Termin. Andere kommen als Notfall, bisweilen nach Alarmfahrt im Rettungswagen oder gar auf dem Luftweg mit dem Rettungshubschrauber eingeflogen. Dort angekommen, kümmern sich Ärzte und Pflegedienste bestmöglich um sie.

Ein Leiden „bringt“ sie dort hin. Wenn sie aber im Hospital sind, liegen sie, die meiste Zeit auf sich gestellt, in ihrem Krankenzimmer. Je nach Einschränkung oder auch (vermuteter) Diagnose und persönlicher Disposition treiben Schmerzen, die Stille und das Alleingelassensein mit ihnen Spielchen. Den begleitenden Angehörigen geht es bisweilen anders, aber nicht unbedingt besser.

Wer im Krankenhaus liegt, trifft in dieser Zeit den wichtigsten Menschen in seinem Leben: sich selbst. Bei diesem Treffen ist er auf seine „Bordmittel“ angewiesen, auf das was er in diesem Moment bei sich hat. Seine (Glaubens-)Überzeugungen, seine Wahrnehmung der Realität, sein Netzwerk und seine Hoffnungen. Dabei wird manchem auch schmerzlich bewusst, dass ein Klinikaufenthalt auch ein Wendepunkt und im ärgsten Fall auch ein Schlusspunkt im Leben sein kann.

Seit 2015 arbeite ich als evangelischer Pfarrer (in Teilzeit) in der Klinikseelsorge an einer hessischen Großklinik. Bei meinen arbeitstäglichen Patientengesprächen ist mir aufgefallen, dass viele Menschen, und gerade jene, mit denen ich lange und intensive Gespräche geführt habe, Podcasthörer sind.

Als Pfarrer habe ich alle 10 Jahre die Möglichkeit, für drei Monate mich anstatt dem Alltäglichen auf ein besonderes Projekt im Rahmen meiner Tätigkeit zu fokussieren. Das gab mir die Gelegenheit Podcasting von der Pike auf zu lernen und Wirklichkeit werden zu lassen - auch gegen alle Skepsis, die mir entgegen schlug.

Und doch erhielt ich auch Unterstützung durch das Zentrum für Seelsorge und Beratung (ZSB-EKHN), das Ev. Dekanat Darmstadt-Stadt und hier besonders durch Kantor Stefan Mann, der die Musik komponierte und einspielte.

Seit Oktober 2017 berichte ich aus der fiktiven „Hessen-Klinik“. Erzähle, verfremdet, von meinen Begegnungen - oder ich lade Interview-Gäste zu Themen ein, die mir in dieser Arbeit begegnen.

Das Thema „Klinikseelsorge“ klingt nicht wirklich sexy. Aber 2.100 Downloads ist ein Wort. Dahinter stehen viele Hörer, denen dieser Podcast weitergeholfen hat. Im Sinne von A. de Saint-Exupery habe ich sie mir vertraut gemacht. So entschied ich, dieses Angebot weiterhin verlässlich jeden zweiten Sonntag weiter anzubieten. Interessanterweise gibt es thematisch viele Berührungspunkte mit meiner freiberuflichen Tätigkeit als Schweige-Coach für Führungskräfte.

Zeitlich und finanziell sponsere ich seit Januar 2018 die jeweiligen Folgen aktuell mit meinem Coaching-Büro https://www.stefanhund.com.

Wenn Sie eine Anregung haben, lassen Sie es mich bitte über podcast-klinikseelsorge()stefanhund.com wissen.

Das Impressum auch zu diesem Podcast finden Sie hier: https://www.stefanhund.com/impressum
Datenschutz ist mir wichtig: Sie können diesen Podcast ohne Eingabe persönlicher Daten hören. Die Downloads werden rein statistisch erfasst mir zur Verfügung gestellt.

Mit meinem Podcast-Hoster PODIGEE habe ich einen DSGVO-konformen ADV-Vertrag abgeschlossen, worin er mir den DSGVO-konformen Umgang mit den anfallenden Daten bestätigt. Hier können Sie den Umgang der Daten bei Podigee nachlesen: https://www.podigee.com/de/about/privacy/

von und mit Stefan Hund

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