Neues aus der Klinikseelsorge

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Was Deiner Seele GUT tut

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009 Interview mit Michael Dechert, Dechert Bestattungen – Teil 3

In den vorausgegangenen Episoden (P-K007-008) erzählte der Darmstädter Bestatter Michael Dechert von denjenigen, die ihre Bestattung (teilweise Jahrzehnte) im Voraus planen und von Menschen, die erst mit dem Eintritt des Todes eines geliebten Menschen mit dem Bestatter in Berührung kommen. Wenn der Totenschein durch einen Arzt ausgestellt ist, beginnen Michael Dechert und seine Mitarbeiter freundlich und zugewandt das professionell zu organisieren, was in dieser Situation zu tun ist – auf Wunsch auch über das Basisangebot hinaus.

Stichworte in dieser Folge:

  • Worin unterscheiden sich religiöse und nicht-religiöse Bestattungen?
  • Viele Verwandte von Kirchenmitgliedern haben keinen Kontakt mehr zur Kirche. Hier vermittelt Michael Dechert den Kontakt zu Darmstädter Pfarrerinnen und Pfarrer. Viele Angehörige sind positiv überrascht, wenn sie dann den zuständigen Pfarrer/Pfarrerin vor Ort kennenlernen.
  • Auch wenn 10-15% der Menschen ohne Verwandtschaft oder auch engere Bezugspersonen sterben, Michael Dechert versichert: Jeder wird bei seinem letzten Gang begleitet.
  • Kosten einer Bestattung
  • Am Geld scheitert keine Bestattung. Mit gutem Willen und einigem Geschick ist hier viel möglich – oft erleichtert das auch die Trauer.

Kontakt: Michael Dechert

DECHERT Bestattungen
Inhaber: Markus und Michael Dechert

Ludwigshöhstraße 46 – 64285 Darmstadt

Telefon: 06151 / 96810
Telefax: 06151 / 968120

Internet: www.dechert-Bestattungen.de

(c) stefanhund.com #Podcast-Pfarrer


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Über diesen Podcast

Eine Klinik ist ein Ort, an dem Menschen sich kaum freiwillig aufhalten. Viele haben einen geplanten Termin. Andere kommen als Notfall, bisweilen nach Alarmfahrt im Rettungswagen oder gar auf dem Luftweg mit dem Rettungshubschrauber eingeflogen. Dort angekommen, kümmern sich Ärzte und Pflegedienste bestmöglich um sie.

Ein Leiden „bringt“ sie dort hin. Wenn sie aber im Hospital sind, liegen sie, die meiste Zeit auf sich gestellt, in ihrem Krankenzimmer. Je nach Einschränkung oder auch (vermuteter) Diagnose und persönlicher Disposition treiben Schmerzen, die Stille und das Alleingelassensein mit ihnen Spielchen. Den begleitenden Angehörigen geht es bisweilen anders, aber nicht unbedingt besser.

Wer im Krankenhaus liegt, trifft in dieser Zeit den wichtigsten Menschen in seinem Leben: sich selbst. Bei diesem Treffen ist er auf seine „Bordmittel“ angewiesen, auf das was er in diesem Moment bei sich hat. Seine (Glaubens-)Überzeugungen, seine Wahrnehmung der Realität, sein Netzwerk und seine Hoffnungen. Dabei wird manchem auch schmerzlich bewusst, dass ein Klinikaufenthalt auch ein Wendepunkt und im ärgsten Fall auch ein Schlusspunkt im Leben sein kann.

Seit 2015 arbeite ich als evangelischer Pfarrer (in Teilzeit) in der Klinikseelsorge an einer hessischen Großklinik. Bei meinen arbeitstäglichen Patientengesprächen ist mir aufgefallen, dass viele Menschen, und gerade jene, mit denen ich lange und intensive Gespräche geführt habe, Podcasthörer sind.

Als Pfarrer habe ich alle 10 Jahre die Möglichkeit, für drei Monate mich anstatt dem Alltäglichen auf ein besonderes Projekt im Rahmen meiner Tätigkeit zu fokussieren. Das gab mir die Gelegenheit Podcasting von der Pike auf zu lernen und Wirklichkeit werden zu lassen - auch gegen alle Skepsis, die mir entgegen schlug.

Und doch erhielt ich auch Unterstützung durch das Zentrum für Seelsorge und Beratung (ZSB-EKHN), das Ev. Dekanat Darmstadt-Stadt und hier besonders durch Kantor Stefan Mann, der die Musik komponierte und einspielte.

Seit Oktober 2017 berichte ich aus der fiktiven „Hessen-Klinik“. Erzähle, verfremdet, von meinen Begegnungen - oder ich lade Interview-Gäste zu Themen ein, die mir in dieser Arbeit begegnen.

Das Thema „Klinikseelsorge“ klingt nicht wirklich sexy. Aber 2.100 Downloads ist ein Wort. Dahinter stehen viele Hörer, denen dieser Podcast weitergeholfen hat. Im Sinne von A. de Saint-Exupery habe ich sie mir vertraut gemacht. So entschied ich, dieses Angebot weiterhin verlässlich jeden zweiten Sonntag weiter anzubieten. Interessanterweise gibt es thematisch viele Berührungspunkte mit meiner freiberuflichen Tätigkeit als Schweige-Coach für Führungskräfte.

Zeitlich und finanziell sponsere ich seit Januar 2018 die jeweiligen Folgen aktuell mit meinem Coaching-Büro https://www.stefanhund.com.

Wenn Sie eine Anregung haben, lassen Sie es mich bitte über podcast-klinikseelsorge()stefanhund.com wissen.

Das Impressum auch zu diesem Podcast finden Sie hier: https://www.stefanhund.com/impressum
Datenschutz ist mir wichtig: Sie können diesen Podcast ohne Eingabe persönlicher Daten hören. Die Downloads werden rein statistisch erfasst mir zur Verfügung gestellt.

Mit meinem Podcast-Hoster PODIGEE habe ich einen DSGVO-konformen ADV-Vertrag abgeschlossen, worin er mir den DSGVO-konformen Umgang mit den anfallenden Daten bestätigt. Hier können Sie den Umgang der Daten bei Podigee nachlesen: https://www.podigee.com/de/about/privacy/

von und mit Stefan Hund

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